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Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung

Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung

Contact

Dr. Arne Ludwig
ludwig@izw-berlin.de
P: +49 (0)30 5168-312
Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung
Alfred-Kowalke-Str. 17
10315 Berlin

Competences

Das IZW besitzt langjährige Erfahrung in der Analyse von alter DNS (ancient DNA). Es verfügt über mehrere Spurenlabore, welche die Voraussetzungen zur Kontaminationsvermeidung erfüllen.

Institut

Das Leibniz-Institut für Zoo und Wildtierforschung (IZW) ist Deutschlands führende Forschungseinrichtung auf dem Gebiet der Zoo und Wildtiere. Untersucht werden die vielfältigen Lebensläufe und Anpassungen, die Wildtiere im Laufe der Evolution entwickelt haben. Welchen Anpassungswert haben bestimmte Merkmale? Wo stoßen die Anpassungen an ihre Grenzen? Welche Beziehungen gibt es zwischen der jeweiligen Art und ihrer Umwelt? Und wie werden Wildtiere durch menschliche Aktivitäten beeinträchtigt? Solche Fragen werden untersucht an Tieren in freier Wildbahn oder in menschlicher Obhut in Deutschland, Europa und anderen Teilen der Welt leben. Das Institut untersucht genetische, physiologische, veterinärmedizinische, verhaltensbiologische, ökologische und evolutionsbiologische Aspekte und verbindet Fragestellungen nach Mechanismen mit solchen nach der evolutionsbiologischen Funktion.

Forschungsprojekte

Am IZW läuft ständig eine Reihe von Projekten, wo aDNA-Techniken zum Einsatz kommen. Diese Projekte werden in Kooperation mit Archäologen und Historikern in anderen Einrichtungen (z. Bsp. DAI) durchgeführt. Stellvertretend seien folgende Projekte genannt:

  • Silk Road Fashion (federführend  Prof. M. Wagner, DAI)
  • Domestikation des Pferdes (federführend Dr. A. Ludwig)  

Publikationen

Der Sarkissian et al. (2015): Evolutionary Genomics and Conservation of the Endangered Przewalski’s Horse. Current Biology: DOI: http://dx.doi.org/10.1016/j.cub.2015.08.032

Pruvost et al. (2012): From genes to phenotypes - evaluation of two methods for the SNP analysis in archaeological remains: pyrosequencing and competitive allele specific PCR KASPar. Annals of Anatomy 194: 74-81.

Pruvost et al. (2011): Genotypes of pre-domestic horses match phenotypes painted in Paleolithic works of cave art. Proceedings of the National Academy of Sciences USA 108: 18626-18630.

Lippold et al. (2011): Discovery of lost diversity of paternal horse lineages using ancient DNA. Nature Communications 2: 450.

Ludwig et al. (2009): Coat color variation at the beginning of horse domestication. Science 324: 485.

Ludwig et al. (2002): When the American sea sturgeon swam east. Nature 419: 447-448.